Die Bücher

Hauff: Memoiren des SatanMitteilungen aus den Memoiren des Satan
1. und 2. Teil

Wilhelm Hauff

Mille Tre Verlag, Wien 2004
ISBN 978-3-900198-04-6 (ISBN-10: 3-900198-04-7)
269 Seiten, 17 × 23,5 cm, Softcover (französische Broschüre)
€ 29,70

Erstveröffentlichung:

1. Teil – 1825

2. Teil – 1826

Als LeserIn des Buches finden Sie hier Anmerkungen zum Text (Stand: 23.06.2005).

Ein seit Jahren vergriffenes Buch ist wieder erhältlich!

Was uns der Satan hier aus seinem Leben erzählt, gehört zum Amüsantesten, das die deutschsprachige Dichtung im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts hervorgebracht hat. In diesem satirischen Rundumschlag verschont Hauff weder Philosophen noch Künstler, weder Kleriker noch Juristen, weder Liebende noch Geschäftsleute, weder den Satan noch seine Leser – insbesondere geht es ihm, dem Literaten, aber um die Auseinandersetzung mit der Literatur seiner Zeit, kritisch, polemisch, satirisch, parodistisch.

Bis heute ist dieses Werk von der Kritik mit wenig Wohlwollen aufgenommen worden: zu anarchistisch ist sein Konzept, zu sehr entzieht es sich gängigen literarischen Kategorien. Für alle aber, die ein unbeschwertes intellektuelles Lesevergnügen schätzen, das in die deutsche Spätromantik zurückführt, sind die Memoiren des Satan eine höchst erfreuliche Entdeckung.

Ein interessanter Text zu Hauff:

www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5457&ausgabe=200211

Die vorliegende textgetreue Ausgabe ist orthographisch im Sinn einer gemäßigten neuen Rechtschreibung aktualisiert.

Als Leseprobe finden Sie hier das erste Kapitel der Einleitung.

Inhalt

Erster Teil

Einleitung
Erstes Kapitel: Der Herausgeber macht eine interessante Bekanntschaft
Zweites Kapitel: Der schauerliche Abend
Drittes Kapitel: Der schauerliche Abend (Fortsetzung)
Viertes Kapitel: Das Manuskript

Die Studien des Satan auf der berühmten Universität …en
Fünftes Kapitel: Einleitende Bemerkungen
Sechstes Kapitel: Wie der Satan die Universität bezieht und welche Bekanntschaften er dort macht
Siebentes Kapitel: Satan besucht die Kollegien; was er darin lernte
Achtes Kapitel: Der Satan bekommt Händel und schlägt sich. Folgen davon
Neuntes Kapitel: Satans Rache an Doktor Schnatterer
Zehntes Kapitel: Satan wird wegen Umtrieben eingezogen und verhört; er verlässt die Universität

Unterhaltungen des Satan und des ewigen Juden in Berlin
Elftes Kaapitel: Wen der Teufel im Tiergarten traf
Zwölftes Kapitel: Satan besucht mit dem ewigen Juden einen ästhetischen Tee
Dreizehntes Kapitel: Angststunden des ewigen Juden
Vierzehntes Kapitel: Der Fluch (Eine Novelle)
Fünfzehntes Kapitel: Das Intermezzo – Die Trinker

Satans Besuch bei Herrn von Goethe nebst einigen einleitenden Bemerkungen über das Diabolische in der deutschen Literatur
Sechzehntes Kapitel: Bemerkungen über das Diabolische in der deutschen Literatur
Siebzehntes Kapitel: Der Besuch

Der Festtag im Fegefeuer – Eine Skizze
Achtzehntes Kapitel: Beschreibung des Festes. Satan lernt drei merkwürdige Subjekte kennen
Neunzehntes Kapitel: Geschichte des deutschen Stutzers

Zweiter Teil

Vorspiel – Worin von Prozessen, Justizräten die Rede; nebst einer stillschweigenden Abhandlung: „Was von Träumen zu halten sei?“

Mein Besuch in Frankfurt
1. Wen der Satan an der Table d’hôte im Weissen Schwan sah
2. Trost für Liebende
3. Ein Schabbes in Bornheim
4. Das gebildete Judenfräulein
5. Der Kurier aus Wien kommt an
6. Der Reis-Effendi und der Teufel in der Börsenhalle
7. Die Verlobung

Der Festtag im Fegefeuer (Fortsetzung)
1. Der junge Garnmacher fährt fort, seine Geschichte zu erzählen
2. Der Baron wird ein Rezensent
3. Das Theater im Fegefeuer

Der Fluch (Eine Novelle) (Fortsetzung)

   

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